![]() | Stellungnahme zu der Gemeinderatssitzung vom 02.Mai 20222022-06-15Eingangs der Sitzung gedenkt, in Namen der LSAP, Rätin Bettina Ballmann dem langjährigen Freund und Ehrenbürgermeister Arthur Sinner, der kürzlich verstorben ist. Arthur Sinner, gebürtiger Roeserbänner, hat in seiner 40 jährigen kommunalpolitischen Tätigkeit zweifellos, wie kaum ein Anderer vor ihm, Spuren in der Entwicklung der Gemeinde, hinterlassen. Bis zu seiner Pensionierung, musste Arthur Sinner Berufsleben mit dem politischen Mandat vereinbaren, was oft viel Verzicht auf Privatleben bedeutete. Er hatte stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürger und der Vereine. In seiner aktiven politischen Zeit stand er für seine Ideen ein, kämpfte, im Interesse der Allgemeinheit, um sie durchzusetzen und dabei war ihm keine Stunde zu früh oder zu spät. Dafür verdient er großen Respekt. Die LSAP verliert in ihm ein großes Vorbild, ist ihm zu großem Dank verpflichtet und ist weiterhin gewillt, die Gemeinde in seinem Sinne weiterzuentwickeln. Ratsmitglied Angelo Lourenço freut sich, dass der Schöffenrat eine positive Stellungnahme zum Vorentwurf einer großherzoglichen Verordnung abgegeben hat, die das Gebiet „Daerebësch - Waal - Helléngerbësch" auf den Territorien der Gemeinden Düdelingen, Bettembourg und Roeser zum Schutzgebiet von nationalem Interesse in Form eines Naturreservats und eines ökologischen Korridors erklärt. Die Idee an sich ist nicht ganz neu, denn bereits in den Anfang 2000er Jahren hatte der Schöffenrat diese Initiative bei der Natur- und Forstverwaltung vorgeschlagen. Da die Fläche damals weniger als 50 Hektar betrug, hatte die Verwaltung keine positive Antwort gegeben. Heute ist die Natur- und Forstverwaltung der Träger des Projekts, aber es spielt keine Rolle, von wem es kommt, denn das Wichtigste ist, dass die Arten, die das Naturschutzgebiet bilden, langfristig in einem guten Erhaltungszustand erhalten bleiben.Wissend, dass in unserem Land akute Wohnungsnot herrscht, begrüßte Rat Erny Fisch die Entscheidung des Schöffenrats ein Grundstück in Liwingen zu kaufen. Auch wenn es sich nur um 15,47a handelt, so trägt jeder einzelne Erwerb stückweise dazu bei, beim Bau von Wohnungen durch die öffentliche Hand, den Wohnungsnotstand zu reduzieren und hilft unseren Kindern sich in Zukunft wieder eine Wohnung zu einem erschwinglicheren Preis leisten zu können. Rätin Sandra Carelli wollte wissen, ob das neue Mobilitätskonzept -2035, das vom Transportminister vorgestellt wurde, auch Maßnahmen für unsere Gemeinde beinhaltet. |
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